Bildungsgangleitung

Herr StR Ingo Arens
i.arens(at)rmb-gt.de

Tel.: 05241 211200

Rechtsanwalts- und Notariatsfachangestellter - der Film

Was macht eigentlich ein/e Rechtsanwaltsfachangestellte/r?

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Ziele des Bildungsganges

  • Die Vermittlung der Fachkompetenz auf der Basis der Lehrpläne und Vorgaben der IHK.
  • Die Vermittlung und Anwendung von Lernstrategien und Arbeitstechniken zur Lösung berufsspezifischer Aufgaben.
  • Die Förderung systematischen Denkens in konkreten betrieblichen Handlungssituationen.
  • Die Entwicklung von Fähigkeiten, in beruflichen und sonstigen Situationen auch im Team angemessen zu kommunizieren und zu handeln.
  • Der Einsatz der Informationstechnologie als effizientes Werkzeug zur Lösung kaufmännischer Aufgaben.

allgemeine Ziele

Die Lernorte Schule und  Kanzlei bestimmen das duale System der Berufsausbildung. Im Rahmen dieses Systems vermittelt die Berufsschule im Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten für eine kaufmännische und informationstechnische Grund- und Fachbildung im Theoriebereich, aber auch im fachpraktischen Bereich. Der Schwerpunkt des Unterrichts wird durch den Ausbildungsberuf bestimmt. Die Berufsschule schafft damit die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Abschluss der Berufsausbildung (Berufsschulabschluss und Abschlussprüfungen der zuständigen Kammer). Neben der kaufmännischen Berufsbildung vermittelt die Berufsschule eine erweiterte Allgemeinbildung im berufsübergreifenden Bereich.

Die Fachangestellten sollen

  • selbstständig und mandantenorientiert die differenzierten Aufgaben in einer Anwaltskanzlei bzw. einer Rechtsanwalts- und Notariatskanzlei bewältigen,
  • die unterschiedlichsten Gesetzesvorschriften des materiellen Rechts und des formellen Rechts kennen lernen und anwenden,
  • am Ende der Ausbildung über eine umfassende berufliche Handlungsfähigkeit verfügen, insbesondere rechtlich denken und rechtliche Probleme selbständig lösen, berufsbezogene Texte sprachlich und sachlich richtig formulieren und gestalten, sowie mit den organisatorischen und betriebswirtschaftlichen Vorgängen einer Kanzlei vertraut sein.

Aufnahmevoraussetzung

Ausbildungsvertrag als Rechtsanwaltsfachangestellte(r) oder Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte(r)

Organisation

  • Aufteilung in zwei Berufe mit gleicher Ausbildungsdauer von drei Jahren. In den ersten beiden Ausbildungsjahren sind die Unterrichtsinhalte der beiden Berufe identisch, im dritten Ausbildungsjahr erfolgt eine Differenzierung im Fach Recht in den Lernfeldern 13, 14 und 15.
  • Teilzeitunterricht an zwei Tagen pro Woche.
  • Förderkurs Buchführung *)
  • Differenzierungskurs Unterstufe: Kaufmännisches Rechnen *)
  • Differenzierungskurs Mittelstufe: Englisch, vertiefende Textverarbeitung *)
  • Zertifikatkurs für Rechtsanwaltsfachangestellte im Bereich Notariat *)

   *) nach den Möglichkeiten des Berufskollegs.